Ohne Honig fehlt Dir was!

Die Arbeit des Imkers

Frühjahr

An warmen Februartagen, bei Temparaturen über 10°C wagen sich die ersten Bienen zum Reinigungsflug aus dem Bienenstock. Liegen die Temperaturen konstant über 15°C beginnen die Bienen mit dem Einholen von Pollen und Nektar. 

Die erste Blütenhonig kann meist Ende Mai geerntet werden.

Sommer

Die Frühjahrsblüte ist vorbei, damit ist die meiste Arbeit für die Bienen in diesem Jahr schon getan. Nun beginnt die Schwarmzeit. Da die Bienenvölker zu einer beachtlichen Anzahl von bis zu 40.000 Bienen je Volk angewachsen sind.

Der Spättrachthonig kann Ende Juli geerntet werden.

Herbst

Bei der letzten Ernte werden die Honigräume entnommen. Die Bienen rücken jetzt im Brutraum, unterer Teil im Bienenstock, zusammen. Die Brutaktivität der Königin lässt nach und die Bienen beginnen das Winterfutter zusammen zu tragen. Alle Ritzen und Spalten werden mit Kittharz (Propolis) abgedichtet. Die Bienen erhalten ihre Winterfuttergabe als Ersatz für den geernteten Honig.

Winter

In Form einer Traube rücken die Bienen jetzt zusammen, um sich gegenseitig warm zu halten. Dabei tauschen die Bienen am Rand stets den Platz mit den Bienen im Inneren der Traube und so wandert auch das Futter von außen nach innen. Dem Imker bleibt jetzt nicht mehr viel Arbeit am Bienenstand, Flugloch verkleinern, Mäusegitter anbringen, den Bienenstand Schneefest machen. Doch zu Hause gibt es genug Arbeit; Rähmchen zusammensetzen, Wachs einschmelzen, Beuten bauen, Honig verkaufen und über die Arbeit im nächsten Jahr nachdenken.

 

 

 

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© Markus Hartnagel